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Cities Skylines 12

Cities: Skylines

28.06.2015 Oli 0 Comments

Als Fan von Cities XL, das leider nie seine Memory-Leak Probleme überwinden konnte und damit schnell unspielbar wurde, war ich sehr gespannt auf Cities: Skylines.

Kurzbeschreibung

Entwickler: Colossal Order Ltd.
Jahr: 2015
Steam:
Kaufempfehlung? Definitiv. Fraglos. Absolut. JA!

PRO

  • Sanfter Schwierigkeitsgrad erlaubt erfolgreichen Städtebau, auch mit wenig Können
  • Gebäudeplatzierung mit, an Straßen ausgerichtetem, Gitternetz-System macht den Bau einfach und spaßig
  • Stufen der Weiterentwicklung für Gebäude, Gebäudetypen und Gebietstypen, machen Fortschritt spür- und beobachtbar
  • Viele Optionen um das Gameplay mit Steuern und selbstdefinierten Stadtteilen zu vertiefen – aber keine Notwendigkeit
  • Steamworkshop: Spieler können Gebäude, Teile für Infrastruktur, Karten und Modifikationen teilen
  • Bedürfnisse der Bürger und Probleme in der Stadt klar kommuniziert
  • Tilt-Shift Effekt macht die eigene kleine Stadt zu einem Augenschmaus
  • Stabiles Spiel, keine Memory-Leaks

CONTRA

  • Schwierigkeitsgraderhöhung muss als Mod zugeschaltet werden (umständlich und versteckt)
  • Kleinere Grafikbugs
  • Verkehrsberuhigung ziemlich schwierig umsetzbar, hier hilft nur die Erfahrung mehrerer Playthroughs
  • Platzierung von Bäumen nur pro Stück möglich (Zeitaufwändig, jeder einzelne ist löschbar und stört Neubauunternehmungen)
  • Standardschwierigkeitsgrad etwas zu einfach.

Ähnlich wie bei SimCity baut der Spieler zuerst auf einem begrenzten Raum den Grundstock seiner Stadt. Bereits hier sollte man nach vorne denken, denn eine spätere Verkehrsberuhigung durch Straßenupgrades führen zwangsläufig dazu, dass bereits gebaute Gebäude abgerissen werden und Bewohner/Geschäfte deplaziert werden.

Im Standardschwierigkeitsgrad scheint es, auch beim ersten Spielstart, nicht schwierig zu sein eine profitable und wachsende Stadt zu erbauen. Das größte Problem ist und bleibt der Verkehr. Dafür ist es unheimlich befriedigend dabei zuzusehen, wie Bahnen sich füllen und leeren, ohne, dass man konstant auf irgendwelche Tabellen und Werte starren muss. Dennoch fühlte es sich so an, als gäbe es hier gar keine Gefahr für den Spieler. Obwohl man Anfangs Darlehen braucht, ist diese Spielphase schnell überwunden und ein Bankrott droht eigentlich nie. Meine Fähigkeiten in City-Buildern sind nicht so gut, dass ich sagen würde, andere dürften hier andere Erfahrungen machen. Eigentlich brennt meine erste Stadt grundsätzlich wegen Mangelerscheinungen an allen Ecken und Enden von sich aus nieder.

Aber das Wichtigste ist eigentlich, dass das Spiel unheimlich viel Freude macht. Die Stadt wächst und gedeiht, ohne, dass man sich zu tief in das Spiel hineinwühlen muss. Dafür gibt es noch viel Spielraum nach oben, wenn man denn wünscht sich mit den zusätzlichen Funktionen auseinanderzusetzen.

An sich ist Cities: Skylines das, was Cities XL sein wollte und das was SimCity hätte sein können. Es ist bei Weitem nicht so schwierig wie ein SimCity 4, macht mir aber daher umso mehr Freude, da die Erfolgserlebnisse früh und oft kommen.

Die Contra-Punkte wiegen zu wenig, daher bekommt Cities: Skylines meine Empfehlung für alle, die auch mit einem Ansatz zufrieden sind, der sich zwischen Casual und Hardcore platziert.

#Cities XL#Cities: Skylines#Sim City

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