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Peterbus & die Exzellente Schar

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Elite: Dangerous

28.06.2015 Oli 0 Comments

Eigentlich bin ich kein groAYer Fan von Weltraumsimulationen. Dennoch kommt alle paar Jahre ein Spiel, das sogar in mir Neugierde weckt und die Hoffnung, mich dieses mal im Cockpit meines Raumschiffes vollkommen wohl zu fA?hlen.

Kurzbeschreibung

Entwickler: Frontier Developments
Jahr: 2015
Steam: http://store.steampowered.com/app/359320/
Kaufempfehlung? Definitiv (mit Joystick)

Pro

  • SchA�ne Grafik und ansprechendes Stations- / Schiffsdesign
  • Tiefe, ohne Tiefe zur Pflicht zu machen (MA�glichkeit zur Kontrolle vieler einzelner Systeme am Schiff selbst, etc.)
  • Gute Steuerung mit Joystick und Tastatur
  • Absolute Freiheit
  • Riesiges Universum
  • Befriedigende KA�mpfe im All
  • Einfaches aber erfreuliches Ressourcenmanagement im Schiff

Contra

  • Zu viel Recherche jenseits des Spiels fA?r einen sinnvollen Einstieg nA�tig
  • Irritierendes Auftragsdesign (AuftrA�ge A�ndern sich, ohne neue Koordinaten zu setzen)
  • Steuerung mit Maus und Tastatur sehr gewA�hnungsbedA?rftig
  • Etwas zu wenig Hinweise darauf, welche Optionen mir als Spieler offen stehen

Es ist beinahe zu erwarten, dass gewaltige Tiefe, mit groAYer KomplexitA�t einhergeht. Das beinhaltet auch, dass der Entwickler nicht alles in Tutorials zeigen kann, was mA�glich ist. Dennoch fehlte mir ein wenig die FA?hrung bei meinen ersten Schritten im All. Nach den Tutorials war ich wenigstens in der Lage die grundlegenden Funktionen meines Schiffes zu nutzen. Informationen darA?ber, wie ich mir jetzt Credits verdienen kann um reich und schA�n zu werden, musste ich mir aber auAYerhalb des Spieles suchen.

GlA?cklicherweise lieh man mir einen Logitech Joystick, nachdem meine ersten Versuche mit Maus und Tastatur hauptsA�chlich LachanfA�lle hervorgerufen hatten. Mit diesem EingabegerA�t ging das Astronautenleben gleich etwas leichter von der Hand.

Die Grafik ist sehr schA�n und ZeitgemA�AY. Genauso gefiel mir, wie ich mit Stationen interagierte und die RaumkA�mpfe sind, sobald man sie mit einem Joystick betreitet, wirklich spaAYig. Kleine Details wie die Verteilung von Energie auf verschiedene Systeme, geben ein GefA?hl dafA?r sich einen Vorteil zu geben.

Das grA�AYte Problem fA?r mich ist und war, dass Missionen sehr seltsam sind. Ein Beispiel: Ich sollte einen Piraten aufbringen und mir wurde dafA?r ein guter Lohn versprochen. Also suchte und fand ich mein Ziel, das daraufhin mein Questlog updated. Jetzt soll ich ihn nicht tA�ten, sondern in einem System das ~15 SprA?nge entfernt ist treffen und bekomme nicht einmal 1/100 der ursprA?nglich versprochenen Belohnung. Ich denke mir also: Hm. ZerstA�re ich ihn einfach und hole mir meinen original Auftrag ab. Gesagt getan. Gegner vernichtet. Leider gibt es in der Ursprungsstation nicht die MA�glichkeit zur Abgabe. Frustriert suche ich das System auf, in dem die Station sein soll, wo ich den Piraten nun treffen sollte. System gefunden, aber eine Station gibt es an keinem der Planeten.

So oder so A�hnlich waren die meisten Erfahrungen, die ich mit dem Auftragssystem hatte. Irgendwann ging ich dazu A?ber Kopfgelder zu jagen und mir damit mein erstes neues Schiff zu leisten. Profitabel, spannend und vor allem leicht nachvollziehbar.

Dennoch ist mir bewusst, dass es noch so viel mehr zu testen, zu sehen, und zu tun gibt. Elite: Dangerous bietet fA?r nahezu jeden Geschmack einen Weg, solange man sich darA?ber informiert, wo man diese Wege am besten beginnt.

Ich hatte viel SpaAY und mit jedem Moment, in dem ich etwas mehr A?ber das Spiel verstand, wuchs mein Stolz als Captain meines Schiffes. Wer also die Herausforderung nicht scheut sich ein wenig Arbeit machen zu mA?ssen, bevor man so richtig einsteigen kann, ist hiermit gut beraten. Veteranen des Genres dA?rften ohnehin kaum mit den selben Problemen konfrontiert werden, wie ich.

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