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Spatials 12

The Spatials

28.06.2015 Oli 0 Comments

The Spatials ist, ähnlich wie Spacebase DF-9, der Versuch das Management einer menschlichen Außenstation im Weltall spannend zu gestalten. Dabei bietet The Spatials andere Ansätze und zusätzliche Features, als andere Spiele dieser Kategorie.

Kurzbeschreibung

Entwickler: Weird and Wry
Jahr: 2015
Homepage: http://store.steampowered.com/app/346420/
Kaufempfehlung? Leider nein…

Pro

  • Außenmissionen mit Level- und Itemfortschritt der Crewmitglieder
  • Verschiedene Ressourcen und Gebäudetypen um die Besucher der Station zu versorgen
  • Crewmanagement

Contra

  • Mangelnde Übersichtfunktionen für Ressourceneinkünfte und -ausgaben
  • Uninteressante Items und Ausrüstung für die Crew
  • Außenmissionen sind nahezu immer gleich und werden schnell langweilig
  • Raumstation hält sich kaum selbst funktional, man ist auf Außenmissionen angewiesen.

An sich ist die Idee und Umsetzung von The Spatials recht gut gelungen. Man baut eine Basis, stattet diese über einen relativ uninteressanten Tech-Baum mit Gebäuden und Funktionen aus und vertickt (womöglich fehlerhafte) Weltraumkarten an Außerirdische und sonstige Weltall-Bummler.

Die Crew übernimmt dabei verschiedene Funktionen. So sind sie einerseits für die Landungs- und Kampfmissionen zuständig, andererseits bauen sie die Station und produzieren die Güter, die letztlich verkauft werden sollen. Darüber hinaus kann man Crewmitglieder auch auf Planeten als Diplomaten abstellen (und scheinbar nie wieder abziehen), um die Häufigkeit der Ressourcenlieferungen dieses Systems zu erhöhen.

Dabei ist es kaum überschaubar, wie viele Ressourcen welchen Types in welcher Menge wann produziert wird über die Planeten und ob es zu Engpässen kommen wird (Tipp: Es kommt nahezu immer zu Engpässen). Das führt zu einem gewissen Frustgefühl.

Auch die Items, die eigentlich den Sammeltrieb anfeuern sollen, verbessern teilweise nur schwer nachvollziehbar die Eigenschaften der Crew und alte Items müssen für neue vernichtet werden. Dabei weiß man in der Regel vorher nicht, ob man das Item eigentlich ersetzen möchte oder nicht, da der Effekt des neuen nicht wirklich klar ist.

Die Benutzeroberfläche hätte auch besser gestaltet werden können, ebenso wie die Steuerung an manchen Ecken. So ist es zum Beispiel nicht möglich, über einen Rechtsklick gesetzte Baufelder wieder aufzuheben. Man muss hierfür zwingend über das Menü das entsprechende Werkzeug wählen.

Am ehesten mangelt es dem Spiel an Langzeitmotivation. Nachdem man die ersten dreißig Planeten erobert hat und die Raumstation ein wenig läuft, fühlen sich alle Missionen immer wieder gleich an. Die verschiedenen Schwierigkeitsgrade machen es nur notwendig möglichst viel zu grinden, um die Crew auf den richtigen Stand zu bringen.

Grundlegend halte ich The Spatials für einen guten Ansatz, der leider zu wenig bietet, um es tatsächlich zu empfehlen.

#Indie#Simulation#The Spatials

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