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The Witcher 3 Wild Hunt 13

The Witcher 3 Wild Hunt

28.06.2015 Oli 0 Comments

Die Idee und Story von The Witcher hielt ich immer fA?r eine der interessanteren im Fantasy-Genre. Leider konnte ich mich nie mit dem Gameplay, speziell mit dem Kampfsystem von I+II anfreunden. Als PC Spieler spA?rte man die wenig polierte Portierung der Steuerung sehr stark. The Witcher 3: Wild Hunt schien genA?gend A�nderungen zu bieten um es erneut mit Geralt zu versuchen.

Kurzbeschreibung

Entwickler: CD PROJEKT RED
Jahr: 2015
Steam: http://store.steampowered.com/app/292030/
Kaufempfehlung? Definitiv

Pro

  • WunderschA�ne Welt trotz Downgrade gegenA?ber gezeigten Szenen wA�hrend der Entwicklung
  • Gewaltige Masse an MA�glichkeiten innerhalb des Spieles durch unzA�hlige (voll vertonte) Nebenquests
  • Hervorragende und spannend erzA�hlte Story
  • Befriedigendes Kampfsystem
  • Schwierigkeitsgrad tatsA�chlich eine Herausforderung
  • Sehr tiefe und lebhafte Welt
  • Stabiler Start und wenige Bugs/Glitches
  • Extrem viel potentielle Spielzeit

Contra

  • Schwammige Steuerung des Hauptcharackters mit der Tastatur (A�hnlich Assassins Creed)
  • BestieneintrA�ge im Witcherbuch nennen SchwA�chen erst, nachdem man sie 1x besiegt hat

Obwohl ich hA�ufig Stellen wiederholen musste, da ich mich in Situationen manA�vriert hatte, in denen ich keine Chance hatte mein Leben zu regenerieren und gezwungen war BosskA�mpfe mit exakt meinem einem Lebensbalken zu A?berstehen, hatte ich nie das GefA?hl, dass die Situationen absolut unschaffbar wA�ren. Jemand mit etwas mehr Skill, etwas mehr Erfahrung A?ber Seitenquests, hA�tte meine Probleme mit dem Kampfsystem womA�glich nicht gehabt. Es ist stA�rker an Titel wie Shadow of Mordor und Asassins Creed angelehnt und hat (glA?cklicherweise) weniger mit den VorgA�ngern zu tun. Man muss in Kampfsituationen geschickt taktieren und die KI im Auge behalten. Rudelgegner umzingeln einen gerne und fallen den Spieler dann aus verschiedenen Richtungen an.

Je hA�her der Schwierigkeitsgrad, desto mehr bietet es sich an Nebenquests zu machen. Das ist erfreulich, denn die Nebenquests in The Witcher 3: Wild Hunt sind nicht nur schA�n vertont, sondern auch recht spaAYig. Hier verpasst man viel in Sachen von Erfahrungspunkten und tatsA�chlicher Spielerfahrung, sollte man versuchen das Spiel ohne die Nebenquests zu schaffen. Das einzige was mich an diesem System ein wenig stA�rt, ist, dass die Dringlichkeit, die in der Hauptstory liegt, dabei etwas an seiner Macht als Motivator verliert. Wenn man 20 Dorfbewohnern geholfen hat ihre kleinen und groAYen Probleme zu lA�sen, erinnert man sich „oh. Da war ja noch dieser Mensch den ich seit 2 Wochen hA�tte finden sollen. Hm. Wird vermutlich immer noch nicht in Gefahr sein.“ Diese beiden RealitA�ten im Spiel reiben sich ein wenig aneinander. Auf dem hA�chsten Schwierigkeitsgrad ist es empfehlenswert, so viele Punkte und Charakterupgrades zu bekommen, wie nur mA�glich.

Die einzigen zwei anderen Punkte die mich genug gestA�rt haben um auf der Contraliste zu landen sind die Steuerung und das Bestiarium. Die Steuerung ist der gleiche Konsolen-Quatsch wie bei Assassins Creed, d. h. die WASD Geben ein Maximum an 8 Himmelsrichtungen, in die man sich bewegen kann, statt die Bewegung von der Maus steuern zu lassen (die dann Zugriff auf die vollen 360A� geben wA?rde). Es scheint als wA�re ich einer der wenigen Spieler, die sich A?berhaupt daran stA�ren, fA?r mich nimmt es aber viel vom SpielspaAY, wenn mein Charakter sich so irrational und statisch bewegt.

Der nA�chste Punkt ist das Bestiarium. Egal, ob ich Witcher schon mal gespielt habe oder nicht, Geralt ist ein Veteran in seinem Beruf. Eine wahre und lebende Legende noch dazu. Dennoch kann er mir nicht sagen welches seiner Mittelchen am besten gegen ein Pack streunender Hunde wirken wird, bevor er nicht wenigstens einen davon irgendwie besiegt hat. Sicherlich bietet das irgendwie einen Entdeckungsfaktor, aber spannender hA�tte ich es empfunden, gA�be es eine Handvoll Gegner, denen er noch nie begegnet ist (wie z. B. dem Wild Hunt) fA?r die man dann eben experimentieren muss. Ich mA�chte mich nur sehr ungern von einer Schlamm-schleudernden-Wasserhexe mehrfach umbringen lassen, bis ich endlich doch die richtige Kombination aus Zeichen und Bewegung entdeckt habe um ihr unheiliges Leben zu beenden.

Abseits davon ist das Spiel einfach nur gelungen. Die Grafik ist schA�n, teilweise sogar so schA�n, dass man stehen bleibt und die Welt genieAYt. Die AtmosphA�re ist hervorragend und wenigstens die Fortbewegung zu Pferd funktioniert so, wie ich es mit Maus und Tastatur erwarten wA?rde (in den aller meisten FA�llen). Man sollte allerdings die Feststellfunktion fA?r die Shift-Taste in Windows deaktivieren. Die Geschichte ist gut und spannend erzA�hlt, man bekommt das GefA?hl von tiefe und KomplexitA�t. Wenn man das Kampfsystem dann hin und wieder bezwingt und eine Gruppe von Feinden mehr oder minder unversehrt A?bersteht, ist es unheimlich befriedigend und man hat das GefA?hl tatsA�chlich etwas erreicht zu haben. Bis man 20 Meter weiter in die nA�chste Gruppe von Gegnern stolpert und der Tanz sich wiederholt.

Daneben hat das Spiel meiner Erfahrung nach seit Start kaum Bugs oder Glitches. Mir sind jedenfalls keine begegnet. Was die Spielzeit angeht, kann ich nur Vermutungen anstellen, aber ich bin sicher, dass man hier wenigstens so viel Zeit investieren kann wie in GTA V, bis man alleine die Story einmal durchgespielt hat.

Man bekommt hier viel fA?rs Geld geboten und das ist leider selten und daher umso wichtiger hervorzuheben. Daher erhA�lt The Witcher 3: Wild Hunt meine volle Empfehlung fA?r nahezu jeden Fan des Fantasy-Genres.

#RPG#The Witcher#The Witcher 3 Wild Hunt

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